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Wir arbeiten permanent daran unsere Boards so nachhaltig wie möglich zu herzustellen.
Doch das nachhaltigste Snowboard ist das gar nicht erst produzierte.
Mit Care&Repair wollen wir euch dabei helfen die Lebenszeit eurer Bretter zu verlängern. Hier findet ihr regelmäßig Pflege- und Servicetipps, DIY Reparaturanleitungen und Inspirationen zum Upcycling von Snowboards, die nicht mehr zu retten sind. 

Kante gebrochen?

Eine gebrochene Stahlkante ist in den meisten Fällen kein Grund sein Board aufzugeben. In der unteren Bildgalerie zeigen wir dir was du tun kannst. Im ersten Schritt solltest du das herausstehende Kantenstück entfernen indem du es sauber herausschneidest und dabei möglichst wenig in den Belag und die Sidewall schneidest. Wir machen das mit dem Dremel Multitool und der dazugehörigen Trennscheibe. Das funktioniert aber auch mit einer Eisensäge. Anschließend nimmst du ein Stück neuer Kante und markierst dir die Länge des neu einzusetzenden Stücks. Stahlkantenreste haben wir reichlich aus der Produktion übrig. Komm gerne vorbei und hol dir kostenlos ein paar Stäbe ab! Das zurechtgeschnittene Stück wird nun mit 2K Epoxidkleber eingesetzt und geklebt. Dafür musst du mit einer kleinen Trennscheibe oder einem Stemmeisen noch einen Spalt zwischen Belag und Kern schaffen, damit die Zähnchen der Kante Platz haben. Zum Schluss noch mit einer Zwinge fest zuziehen und 24 Stunden aushärten lassen. Jetzt muss nur noch das überschüssige Material eben geschliffen werden und das Board ist wieder einsatzbereit.

Board gebrochen?

Ihr werdet auf dieser Seite sehen, dass sich wahnsinnig viel reparieren lässt. Aber wenn das Board einen Crack hat oder plötzlich aus 2 Teilen besteht, wirst du es nicht mehr fahren können. Um ein neues Board kommst du also nicht drum rum, aber das ist kein Grund die Ressourcen, die in deinem alten Board stecken zu verheizen. Da sich Snowboards aufgrund ihrer verklebt verpressten Bauweise kaum recyclen lassen, sie aber auch noch im gebrochenen Zustand positive Eigenschaften wie Witterungsbeständigkeit und robuste Flexibilität besitzen, liegt es nahe sie in Form von Upcycling umzufunktionieren.
In der folgenden Bildergalerie findet ihr einige Inspirationen, wie ihr Kinderschlitten, Powsurfer, Möbel und vieles mehr daraus machen könnt. Schickt uns gerne auch Bilder eurer eigenen Upcycling Projekte um die Galerie zu erweitern.

Loch im Belag?

Der Klassiker. Auch die ersten Tage in der Saison mit wenig Grundlage können oft zu verlockend sein um es nicht zu wagen den Hang runterzurattern. Nicht selten bereut man es schon nach dem ersten Run, wenn man checkt ob der kleine Felsen, den man gerade mitgenommen hat, Spuren am Belag hinterlassen hat. Auch wenn diese “Spur” ein großes Loch bis auf den Kern ist, könnt ihr euch helfen. Bei kleinen Stellen mit den guten alten Belagreparatursticks, die man an einem Ende anzündet und das Material in die Wunde tropfen lässt. In der unteren Bildgalerie seht ihr eine größere Opertation, bei der ein Stück neuer Belag eingeklebt wird. Im ersten Schritt markierst du dir die Stelle mit einer geometrischen Form. In der gleichen Form schneidest du dir aus neuem Belag einen Patch zu. Belagreste haben wir viele aus der Produktion bei uns in der Manufaktur liegen. Komm gerne vorbei und hol dir kostenlos ein paar Fetzen ab! Wir entfernen den Belag innerhalb der Form jetzt mit einem passenden Dremel Fräs- oder Schleifaufsatz bis auf den Kern (am besten nur so tief, dass die Glasfaser erhalten bleibt). Das funktioniert auch mit einem Stemmeisen oder sonstigen Schabern. Der in Form geschnittene Patch wird mit 2K Epoxidkleber eingesetzt und mit einer Zwinge fest gepresst. Nach 24 Stunden kann das Board geschliffen und gewachst werden.

Kein Grip auf der Kante?

Wenn du keinen Halt mehr auf deiner Kante hast und wegrutscht, dann ist es Zeit für einen Kantenschliff. Das kannst du selbst mit einem entsprechenden Kantenabzieher machen, oder du gibst das Board in deinem lokalen Boardshop zum Service ab.

Board zu langsam?

Du bist die lahmste Gurke und alle deine Buddies fahren dir davon? Dann bist du entweder die lahmste Gurke, oder dein Belag ist trocken und die Reibung bremst dich permanent ab. In dem Fall kannst du dein Board selbst mit Wachseisen, Abzieher und Bürste behandeln, oder im lokalen Boardshop zum Service abgeben. Hier folgt in kürze eine meditative Anleitung wenn du es selbst wachsen möchtest.

Topsheet löst sich?

Hierzu schreiben wir euch in Kürze einen bebilderten Bericht.
Soviel nur vorab: Rein technisch könnte man ein Snowboard komplett ohne Topsheet bauen.

Wie ist ein Snowboard überhaupt aufgebaut?

Dein Snowboard ist im Grunde genommen ein verpresstes Sandwich.
Von unten nach oben besteht es in der Regel aus den folgenden 5 Schichten:
Belagmaterial mit umlaufender Stahlkante, Glasfaser in Epoxidharz als versteifende und bindende Schicht, Holzkern mit umlaufender Kunststoffseitenwange zum Schutz des Kerns, eine weitere Schicht Glasfaser, und ganz oben das Topsheet aus einer Kunststoffschicht mit dem Design.

Achtung!

Sämtliche Arbeitsschritte, die hier beschrieben wurden, bergen natürlich auch ein Verletzungsrisiko. Wenn du nicht geübt bist im Umgang mit den genannten Werkzeugen, dann lass dir lieber von jemandem helfen. Tipp: Der lokale Schreiner hat in der Regel auch schon das passende Werkzeug.
Du solltest auch Handschuhe, Schutzbrille und einen Atemschutz tragen, da der Glasfaserstaub sehr aggressiv sein kann.

Keine Lösung gefunden?

Schick uns gerne ein Bild von deinem beschädigten Board über Whatsapp, dann beraten wir dich kostenlos, ob und wie du den Schaden beheben kannst.

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